Wie richte ich unter Plesk einen Autoresponder ein?

Um einen Autoresponder in Plesk anlegen zu können gehen Sie wie folgt vor:

1. Loggen Sie sich in Ihrem Konfigurationsoberfläche unter https://domain.de:8443 mit Ihrer Domain und Ihrem Passwort ein.
2. Gehen Sie auf den Punkt E-Mail und wählen dann in der Liste die gewünschte E-Mail-Adresse aus.
3. Gehen Sie oben auf den Punkt „Autoresponder“
4. Aktivieren Sie den Autoresponder über den Knopf „Aktivieren“ der unter Tools ersichtlich ist.
5. Über den Punkt „Neuen Autoresponder hinzufügen“ können Sie dann einen neuen Autoresponder hinzufügen.
6. Eventuell müssen Sie über den Punkt „Aktivieren“ den Autoresponder noch aktivieren.

Webstats unter Plesk werden nicht mehr angezeigt.

Wenn die Besucherstatistiken von Webstat ab einem bestimmten Datum einfach aufhören kann es helfen die AWStats neu zu erzeugen.

Verbinden Sie sich per SSH mit dem betroffenen Server. Führen Sie folgenden Befehl aus um ein Reparaturscript herunter zu laden.

Dies startet den Prozess die AWStats wieder herzustellen.

Wenn Sie den Befehl ohne Argumente ausführen erhalten Sie folgende Hilfsnachricht.

Ergänzen Sie den Befehl um das gewünschte Argument und führen Sie ihn dann aus. Wenn Sie die folgende Nachricht erhalten war der Befehl erfolgreich.

Wenn Sie eine Fehlermeldung wie die folgende erhalten folgen Sie den weiteren Anweisungen:

Lokalisieren Sie das AWScript mit folgendem befehl:

Sie erhalten eine Meldung wie die folgende:

Passen Sie die folgende Datei an, so dass der Pfad zum Script wieder stimmt, wie in der vorgehenden Meldung genannt:

/etc/psa/psa.conf

Die Werte sollte etwa wie diese sein:

Spamschutz in Exchange konfigurieren: RBL Provider hinzufügen

Um den Eingang von Spam-Mails zu verringern hilft es wenn man so genannte RBLs (Realtime Blackhole List) verwendet um eingehende E-Mails zu prüfen. RBLs werden manchmal auch DNSBL (DNS Block Lists) genannt. Diese Dienste untersuchen den E-Mail Eingang nach Ihrer versands IP und gleicht diese mit einer Liste von bekannten IP-Adresse ab die im Verdacht stehen Spam zu versehen. Steht der Versender auf einer dieser Listen, wird seine E-Mail abgelehnt.

Um die RBL eines Anbieters zu verwenden startet man zunächst die Exchange Management Konsolle im Administrator Modus.
Zunächst installieren Sie den TransportAgent mit folgendem Kommando:

Die Konsolle gibt Ihnen nun die Anweisung das PowerShell einen neu start erfordert um die Installation abzuschließen. Bevor Sie das tun führen Sie die folgenden Befehle aus:

und

Schließen Sie nun die Exchange Management Konsolle und starten Sie diese erneut. Führen Sie nun folgenden Befehl aus um sicher zu stellen das der Connection Filtering Agent funktionstüchtig ist.

Wenn der TransportAgent funktioniert können Sie nun die RBL Ihrer Wahl einrichten. Setzen Sie dafür folgendes Kommando ein:

Ersetzen Sie zen.spamhaus.org durch den Verwendungslink der RBL Ihres beliebens. Wir raten Ihnen dazu mehrere RBL-Provider einzurichten.  Eine Liste der installierten RBL-Provider können Sie mit folgendem Kommando sehen:

Nach ein paar Tagen können Sie sich die Statistiken der Filter ausgeben lassen in dem Sie das folgende Kommando in der Exchange Management Konsolle verwenden:

 

Wie kann ich den Suchindex meines Exchange Servers reparieren?

Wenn die Suche in der OWA oder im Outlook-Client nicht funktioniert, kann es sein, dass der Suchindex beschädigt ist. Dies kann zum Beispiel bei einem Umzug des Exchange Servers passieren. Dieses Problem lässt sich lösen in dem man Exchange zwingt den Suchindex neu zu schreiben.

Beendigen Sie zunächst  die folgenden Dienste:

  • Microsoft Exchange – Suche
  • Microsoft Search Host Controller

Wenn dies getan ist navigieren Sie in den Ordner in dem die Mailbox-Datenbank liegt. Der Pfad hierzu sieht etwa so aus:

 

In diesem Verzeichnis finden Sie einen Ordner mit einem langem Namen bestehend aus einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen mit der Endung .Single

Sichern Sie vorsichtshalber diesen Ordner in dem Sie ihn in ein anderes Verzeichnis kopieren. Entfernen Sie anschließend den Ordner aus dem vorher genannten Verzeichnis.

Starten Sie nun die Dienste Microsoft Exchange – Suche und Microsoft Search Host Controller neu.
Exchange wird nun den Suchindex neu zu erstellen. Je nach Größe der Datenbank und Menge der E-Mails kann dies mehrere Stunden dauern.
Mit dem Exchange Management Tool können Sie anschließend den Status Ihres Index abfragen in dem Sie folgenden Befehl benutzen:

Wenn die Meldung Healthy erscheint ist der Index wieder funktionsfähig.

Eine E-Mail wird bei einem Gmail-Konto als Spam markiert.

Google empfiehlt hier folgendes Vorgehen:

Markierung wieder aufheben

Falls eine E-Mail fälschlicherweise als Spam markiert wurde, folgen Sie der Anleitung unten, um die Nachricht aus dem Spamordner zu entfernen.

  • Öffnen Sie Gmail.
  • Klicken Sie links auf Spam. Wenn Sie den Ordner „Spam“ nicht sehen, klicken Sie auf Mehr.
  • Öffnen Sie die E-Mail.
  • Klicken Sie oben auf der Seite auf Kein Spam.

Damit solche Nachrichten zukünftig nicht als Spam eingestuft werden, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Absender zu Ihren Kontakten hinzufügen

So installiert man ein Plugin im JTL-Shop4

Die Installation ist recht einfach. Hier erklären wir es in einem kurzen Video und stellen dabei gleichzeitig eines unserer Plugins „cmo_suchmaschinen“ vor.

Eingabe der Stammdaten in JTL-Wawi als Benutzer nicht möglich

Beim Eintragen der Stammdaten in die JTL-Warenwirtschaft bei der Erstkonfiguration der JTL-Wawi in der Cloud müssen diese initial als Benutzer Administrator eingetragen werden.

Ein Benutzeraccount ist dazu nicht berechtigt und das speichern der Stammdaten nicht möglich.

Problem mit Awstats nach Betriebsystemupdate bei Plesk 10.x unter Linux

Sofern Sie Plesk 10 auf einem CentOS installiert haben und Sie haben awstat als Betriebsystem Paket anstatt das Plesk Paket installiert. Dann kann es vorkommen, dass nach einem Betriebssystemupdate keine Statistiken mehr für die Hostings erzeugt werden. Dies liegt daran, dass Plesk die Awstats Dateien in einem anderen Verzeichnis sucht. Mit folgendem Befehl kann das Problem gelöst werden:

ln -s /var/www/awstats/icon /var/www/html/awstats
ln -s /var/www/awstats /var/www/cgi-bin/awstats

mkdir /usr/share/awstats
ln -s /usr/bin/awstats_buildstaticpages.pl /usr/share/awstats/awstats_buildstaticpages.pl
ln -s /usr/bin/awstats_exportlib.pl /usr/share/awstats/awstats_exportlib.pl
ln -s /usr/bin/awstats_updateall.pl /usr/share/awstats/awstats_updateall.pl

Hiermit werden die Dateien des Standard Pakets so verlinkt, dass diese auf die von Plesk erwarteten Pfade zeigen.

Danach zur Probe den folgenden Befehl ausführen und prüfen ob die Statistiken jetzt erzeugt werden:

/usr/local/psa/admin/sbin/statistics --calculate-one --domain-name=domain.de

Ich erhalte in meinem E-Mail Client die Fehlermeldung „Der Zielprinzipalname ist falsch“

In der Standardinstallation der Plesk Oberfläche auf unseren JTL-Shop-Hosting Servern ist ein Standard Zertifikat vorinstalliert. Sie müssen zuerst ein eigenes selbst-signiertes Zertifikat anlegen. Dies erledigen Sie wie folgt:

  • Loggen Sie sich auf Ihrem Server in der Pleskoberfläche ein. Die URL lautet in der Regel https://xxxxx.cloud.cmo.de:8443. Ersetzten Sie hierbei xxxxx mit den Daten aus Ihrem Zugangsdaten
  • Wechseln Sie auf den Reiter „Server“
  • Klicken Sie im Bereich Sicherheit auf den Punkt „SSL-Zertifikate“
  • Oberhalb der Liste in der sich schon das „default certificate“ befindet klicken Sie auf „Hinzufügen“
  • Tragen Sie unter „Name des Zertifikats“ und unter “ Domainname“ den Hostnamen Ihres Servers aus den Zugangsdaten ein (z.Bsp. xxxxx.cloud.cmo.de)
  • Prüfen Sie ob die anderen Felder soweit korrekte Daten enthalten. Wenn nicht korrigieren Sie diese bitte. Es müssen hier alle Felder die ein rotes Sternchen haben ausgefüllt werden.
  • Zum Abschluss klicken Sie auf „Selbstsigniert“. Der Server erstellt nun ein selbst-signiertes Zertifikat.

Als nächstes müssen Sie das neu erzeugte Zertifikat aktivieren. Wählen Sie hierzu das neue Zertifikat in der Übersichtsliste mit einem Klick in der Ersten Spalte aus und klicken Sie dann oberhalb der Liste auf „Plesk sichern“. Der Server aktiviert nun dieses neue Zertifikat für die Plesk Administrationsoberfläche. Es kann sein, dass Sie sich in Ihrem Browser nochmals neu anmelden müssen. Ihr Browser zeigt möglicherweise an, dass es sich um eine unsichere Verbindung handelt, da wir nur ein kostenloses selbst-signiertes Zertifikat erstellt haben. Importieren Sie das Zertifikat in Ihren Browser und Sie erhalten beim nächsten mal keine Warnmeldung mehr.

Wenn Sie wieder eingeloggt sind, führen Sie folgendes durch:

    • Wechseln Sie auf den Reiter „Server“
    • Klicken Sie im Bereich Sicherheit auf den Punkt „SSL-Zertifikate“.
    • Wählen Sie das neu erstellte Zertifikat aus der Liste aus indem Sie dieses in der ersten Spalte markieren

Klicken Sie dann oberhalb der Liste auf „Als Standard verwenden“. Neue Webseiten verwenden dann ab sofort dieses Zertifikat.

Die Änderung der für den Mailserver und den POP3/IMAP Server eingesetzten Zertifikate kann aktuell nur per SSH (Shell Zugang) per Hand durchgeführt werden. Standardmäßig sind auf den Servern Postfix und Courier-IMAP installiert. Gehen Sie wie folgt vor:

  • Loggen Sie sich per SSH als root auf ihren Server ein
  • Geben Sie vi /root/zertifikat.pemein
  • Klicken Sie dann auf i (für insert)
  • Wechseln Sie in ihren Browser und rufen Sie dort die Plesk Administrationsoberfläche auf
  • Gehen Sie dort auf „Server ->Sicherheit -> SSL-Zertifikate“
  • Klicken Sie in der Liste auf das neu angelegte SSL Zertifikat (direkt auf den Namen)
  • Auf der Detailseite scrollen Sie nach unten
  • Kopieren Sie sowohl den Teil unter „Privater Schlüssel“ als auch unter „Zertifikat“ in die mit vi geöffnete Datei /root/zertifikat.pem
  • Schließen und Speichern Sie die Datei mit „SHIFT+:“ und dann „wq“

Führen Sie dann folgende Befehle aus um zuerst Sicherungskopien der alten Zertifikatsdateien zu erstellen:

test -e /etc/postfix/postfix_default.pem && cp /etc/postfix/postfix_default.pem /etc/postfix/postfix_default.pem.original
test -e /usr/share/courier-imap/imapd.pem && cp /usr/share/courier-imap/imapd.pem /usr/share/courier-imap/imapd.pem.original
test -e /usr/share/courier-imap/pop3d.pem && cp /usr/share/courier-imap/pop3d.pem /usr/share/courier-imap/pop3d.pem.original
test -e /usr/share/imapd.pem && cp /usr/share/imapd.pem /usr/share/imapd.pem.original
test -e /usr/share/pop3d.pem && cp /usr/share/pop3d.pem /usr/share/pop3d.pem.original

Kopieren Sie dann die Datei /root/zertifikat.pem mit folgenden Befehlen von ihrer erstellten Datei in die Systemdateien um:

cat /root/zertifikat.pem > /etc/postfix/postfix_default.pem

test -e /usr/share/courier-imap/imapd.pem && cat /root/zertifikat.pem > /usr/share/courier-imap/imapd.pem
test -e /usr/share/courier-imap/pop3d.pem && cat /root/zertifikat.pem > /usr/share/courier-imap/pop3d.pem

test -e /usr/share/imapd.pem && cat /root/zertifikat.pem > /usr/share/imapd.pem
test -e /usr/share/pop3d.pem && cat /root/zertifikat.pem > /usr/share/pop3d.pem

Starten Sie dann mit folgenden Befehlen die Dienste neu:

systemctl restart postfix
systemctl restart xinetd.service

Wenn Sie nun wieder Ihren E-Mail Client öffnen dann erhalten Sie eventuell sinngemäß folgende Fehlermeldung: „Es wird ein Sicherheitszertifikat verwendet das nicht überprüft werden kann.“ Dies ist soweit auch korrekt da wir ein selbst-signiertes Zertifikat verwendet haben. Importieren Sie dieses Zertifikat mit der Importfunktion Ihres E-Mail Clients. Beim nächsten öffnen Ihres E-Mail Clients kommt diese Fehlermeldung dann nicht mehr.

Bei meiner Remotedesktopverbindung baut sich der Bildschirminhalt langsam auf

Die Remotedesktopverbindung ist stark von ihrer Internetverbindung abhängig. Sollte diese nicht genügend Bandbreite aufweisen kann sich der Bildschirminhalt bei einer Verbindung zu unseren Servern eventuell langsam aufbauen. Sie können hier dann den Remotedesktop-Client von Windows wie folgt anpassen, damit dieser nicht zu viel Ressourcen benötigt:

  • Starten Sie das Programm Remotedesktopverbindung
  • Klicken Sie auf „Optionen einblenden“ im Fenster Remotedesktopverbindung
  • Klicken Sie auf den Reiter „Anzeige“
  • Wählen Sie unter Farben eine niedrigere Stufe aus. (Je kleiner der Bit-Wert um so kleiner die Stufe)
  • Klicken Sie auf den Reiter „Leistung“
  • Wählen Sie hier statt Verbindungsqualität automatisch erkennen eine Geschwindigkeit aus die ihrem Internetzugang entspricht.
  • Klicken Sie auf den Reiter „Allgemein“ und speichern Sie diese Einstellungen gern auch schon mit dem Computernamen und dem Benutzernamen mittels „Speichern unter“ ab
  • Klicken Sie dann in Zukunft zum Start der Remotedesktopverbindung nur noch auf den mittels „Speichern unter“ erzeugten Button.